Küche und Bad stehen nach wie vor im Mittelpunkt des Verbraucherinteresses. Die Armatur dient hier in hohem Maße dazu, dem Raum seine eigene, persönliche Note zu geben.
Die Küche der Zukunft
Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihren Kühlschrank anrufen, wenn Sie im Supermarkt stehen und sich plötzlich fragen, ob eigentlich noch genug Milch da ist. Oder eine Stimme würde Ihnen beim Aufstehen den aktuellen Wetterbericht vorlesen. Oder Ihre Spülmaschine würde das Spülmittel selbst dosieren, je nachdem, wie schmutzig die Teller sind. Das hört sich nach Science-Fiction an, doch wenn man dem amerikanischen Industriegiganten General Electrics glauben darf, liegen solche Szenarien nicht unbedingt in einer fernen Zukunft. In 20-30 Jahren wird ein intelligenter Kühlschrank wie selbstverständlich zu einer Küche gehören – und ihn statt des Partners oder der Partnerin anzurufen, um sich zu erkundigen, was auf dem Nachhauseweg noch alles eingekauft werden muss, wird zu einer ganz alltäglichen Handlung geworden sein. Die Küche der Zukunft wird auch überaus umweltbewusst sein, so General Electrics. Das Trinkwasser wird mit UV-Licht und ganz ohne Chemikalien gereinigt, und statt das Wasser, in dem z.B. die Kartoffeln gekocht wurden, einfach wegzugießen, führt man es einer anderen Nutzung in Haus oder Garten zu. So geht kein Tropfen des kostbaren Nass ungenutzt verloren.
Sichtbare Wassereinsparung
Ein echter Läufer versucht ständig, seine eigene Bestzeit zu unterbieten. Die Zeit von Lauf zu Lauf immer wieder ein klein wenig zu verbessern – oder wenigstens zu halten – wird zur eigentlichen Herausforderung. Die gleiche Philosophie steckt hinter einem digitalen Display, das den Wasserverbrauch beim Duschen, Händewaschen oder Zähneputzen registriert. Der Designer hofft, das Umweltbewusstsein der Verbraucher etwas zu schärfen, wenn sie sehen können, wie hoch ihr Wasserverbrauch gerade ist. Ist das Designkonzept bisher nicht über das Entwurfstadium hinausgelangt, aber, wenn das digitale, in den Mischer des Wasserhahns oder des Duschkopfes integrierte Display nicht bald in Produktion gesetzt wird.
Innovation in kleinen Badezimmern
Was fängt man mit einem kleinen Badezimmer an, in dem Platz für die Dusche und für Aufbewahrungsmöbel sein muss? Dazu haben Möbeldesign Studenten von TEKO eine Reihe interessanter Vorschläge gemacht; bisher zwar nur in der Theorie, doch sind Hersteller sicher gut beraten, den einen oder anderen Vorschlag einmal näher zu betrachten und die Ideeweiterzuverfolgen. Ein justierbares Waschbecken, das hochgezogen werden kann und dann zu einer Dusche wird, ist nur eine von vielen originellen Ideen, die vorgestellt wurden. Eine andere flexible Einrichtungsidee sind Schubladen, die an Rohren befestigt werden und je nach Bedarf, Platz und Laune angehoben oder abgesenkt werden können.